Gute Nachbarschaft (Teil 1)

Als Nachbar bekommt man ja so einiges mit. Ob man es will oder nicht.

Ich liebe ja meine Ruhe um das Haus herum, habe mir einen schönen Garten angelegt, der an einen asiatisch angehauchten Park erinnert.
Ich liebe Rundungen und das fließen der Gedanken, wenn ich durch meinen Garten schlendere.
An der nördlichen Ecke wohnt Foxi.

Sie ist in das Mietshaus neu eingezogen. Durch ihr Alter schätze ich mal das es ihre erste eigene Wohnung ist.

Wenn ich an der nördlichen Ecke bin, dann schaue ich automatisch, ob ich sie sehen kann. Wie ich schon sagte ich liebe Rundungen. Und Foxi entsprach genau meinem Ideal. Auch wenn sie 25 Jahre jünger ist als ich, finde ich sie sehr faszinierend. In ihren Bewegungen ist immer Musik. Sie ist im Fluss. Das imponiert mir.
Beim Einkaufen war sie mir das erste Mal aufgefallen.

Nanu dachte ich. Wie kommt dieses Wesen in meine Gegend?

Wer hat sie geschickt?
Als wir zufällig mal hintereinander fuhren, wusste ich dann wo sie hin gehört. An meine nördliche Ecke eben.
Ihre Wohnung ist ebenerdig. Wenn ich abends noch mal raus gehe, dann sehe ich sie oft tanzen. Diese Bewegungen, einfach umwerfend und für mich sehr erregend.
Ich muss zugeben, dass ich beim zusehen auch schon meinen Schwanz gestreichelt habe. Ich spritzte nach einigen Minuten eine fette Ladung ab, die ich in Gedanken auf foxis geilen Arsch verteilte.
Dieses heiße Wesen schien in mir einiges bewirken zu können. Sogar das ich meine guten Manieren vergesse.
Das kommt übrigens viel zu selten vor, so finde ich.
Deshalb bin ich dankbar für jede geile Abwechslung.
Wie es der Zufall so wollte, kamen wir letzten Donnerstag ins Gespräch. Als ich Foxi von meiner Bewunderung für ihre Bewegungsabläufe erzählte, hatte ich den Eindruck sie war etwas verlegen. So ihre Körpersprache.

Überrascht war ich, das sie dann anfing vom Tanzen zu sprechen und das es ihr an Gelegenheit mangelt, es auch mal jemandem zu zeigen.

Wie ich dann eben so bin, fragte ich sie nach ihrem Freund und ob sie es ihm nicht vorführen wolle.
Foxis offene Art überraschte mich auch dieses Mal. Sie hat keinen Freund und würde es ihm auch nicht so zeigen wie mir, denn ich wüsste es anscheinend zu schätzen und in meiner Gegenwart fühle sie sich frei und ungezwungen.
Wooooow, das saß. Ich glaube da wurde ich verlegen, was mir mehr als selten passiert.
Aber nun wollte ich es erst recht genauer wissen. Auf meinen Hinweis, dass ich ein großes und betanzbares Wohnzimmer habe, antwortete sie knapp mit: Dann sollte man es auch dafür nutzen.
Peng, da war der steife Schwanz wieder.
Ich musste vorsichtshalber nachfragen ob sie dort tanzen wolle, was Foxi mir bejahte. Ich Glückspilz.
Wir verabredeten uns für den Freitag Abend.
Allerdings war da noch die Frage der Musikwahl und des Outfits. Mit einem Augenzwinkern bestellte Foxi Musik von Rihanna und ein Outfit im Wetlook.
„Wenn ich schon für Dich tanze Paul, dann richtig“ gab sie mir mit auf den Weg. Und ich stand da und wusste kaum wie mir geschah, mit meinem Steifen Schwanz. Und dann viel mir ein: Es ist Donnerstag, morgen ist Freitag. Also schnell rein und ein heißes Outfit bestellen, aber Express, wenn ich bitten darf.

Fortsetzung folgt….

Schule der Lust

Außerhalb der Zeit, so schien es, tollten wir voreinander und umeinander herum.
Wir machten es uns selbst, stöhnten ungehemmt und fraßen den anderen förmlich mit unseren hungrigen Blicken.

Kaum zu glauben, dass mir das früher bei anderen Menschen unendlich peinlich gewesen wäre. Ich hätte es vielleicht gewollt, aber einfach nicht gekonnt.
Die Liste solcher Dinge ist lang. Und dann kamst du in mein Leben und auf einmal ist alles einfach anders. Von da an, ist so einiges auf einmal einfach.

Und doch ist es auch hier ein Weg, ein Wachstumsprozess. Ich bin in der Schule der Lust und du bist mein Lehrer.
Vor einigen Monaten noch, sagtest du mir, wie scharf du es finden würdest, würde ich einfach deinen Kopf zwischen meine Beine schieben und dich lenken, dir zeigen was ich mag. Damals kicherte ich nur nervös. Während ich mich im Stillen ärgerte, wie uneins Kopf, Körper und Fantasie bei mir waren.
Heute denke ich darüber gar nicht mehr nach.

So wie auch in diesem Moment, als ich mir einfach deiner Hand ermächtigte, um deine Finger in mich einzuführen und meine Hüften darum kreisen zu lassen.
Eine Welle der feuchten Lust ergoss sich über deine Hand.
Niemand kommt mir so nah wie du mein König.

Sexual healing ~ Badewannen Fantasien

Schnellen Schrittes eilte ich durch die dunklen Straßen. Hatte ich mich auf dem Hinweg zu meiner Verabredung noch so frei und elegant dabei gefühlt, kam es mir jetzt nur noch elend vor. Durchgefroren bis auf die Knochen und enttäuscht bis auf’s letzte, schimpfte ich mit mir selbst. Warum nannte ich diese Menschen meine Freunde? Und noch viel mehr: Warum begab ich mich immer wieder in diese Situationen?
Innerhalb weniger Stunden hatte ich mich von jemandem, der das Leben liebte verwandelt in ein Häufchen Elend, das sich vorkam wie der letzte Depp auf Erden.

Ich wäre nach wie vor unfähig das Gefühl zu beschreiben. Ein übler Kompott aus Wut, Trauer und Zweifel an allem… Noch viel weniger könnte ich sagen wo eigentlich das Problem dieser wiederkehrenden Situation war.
Ich vermisste einfach nur noch den einen Menschen, der mir nie dieses Gefühl geben würde. Der eine Mensch, bei dem sich die Welt immer in die richtige Richtung drehte, Wahrheiten immer die selben waren und die Dämonen der Ängste in ihre Schatten flüchteten.
Doch mein König war in so weiter Ferne. Bei dem Gedanken gleich eine leere, dunkle Wohnung zu betreten, hätte ich am liebsten geweint, wenn ich es könnte.

Zu Hause angekommen warf ich meine Sachen von mir, zog mich aus und ließ mir ein heißes Bad ein, um mich auf zu wärmen. Innerlich leer, blickte ich die Fliesen an. Das mein Bad grau war, fiel mir immer nur in solchen Momenten auf. An anderen Tagen projizierte meine Fantasie bunte Bilder auf diese Wände und ich feilte stets an irgendwelchen Ideen.
Es war ganz still, bis auf das Wasser, das sich unter meinen Ohren kräuselte, wenn ich mich bewegte.

Ich seufzte resignierend, schloss meine Augen und dachte an dich, mein König. Ich ließ gemeinsame Erinnerungen vor meinem inneren Auge auftauchen. Deine Wärme, deine Liebe, deine Macht über mich… Niemand sonst, gibt mir all diese Gefühle. In deinen Armen bin ich eine Göttin, in deinen Armen könnte ich für immer bleiben, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.
Ich begann mich zu streicheln. Meine Hände wanderten über meinen Körper, als wären sie von dir und deiner Hingabe beseelt.

Ich stellte mir vor, dass du in diesem Moment überraschend von deiner Reise wieder kamst. In deinem Anzug betratst du das Bad und hieltst überrascht inne, als du mich beim Spiel mit mir selbst erwischtest.
„Ah! Ah!…“, sagtest du mit mahnendem Zeigefinger, als ich aufhörte um dich zu begrüßen, „das machst du schön zu Ende.“
Lässig lehntest du dich gegen die Wand und sahst mir mit verschränkten Armen und feurigen Augen zu. Hin und wieder geiltest du mich auf mit Worten wie: „Komm zeig’s mir meine kleine Schlampe“ oder du gabst mir Anweisungen, wie ich mich berühren oder drehen sollte.
Als ich begann mich dem Höhepunkt zu nähern, knietest du dich neben die Badewanne und begannst mich hart zu fingern. Das Wasser plätscherte wie wild, der Ärmel deines Anzugs sog sich damit voll und es bespritzte auf dein weißes Hemd, so dass immer mehr Haut durchschien.
Dein Blick war wild und gerade zu stählern, deine Ausstrahlung die eines Raubtieres. Deine andere Hand legte sich auf meine Kehle, die Finger drückten links und rechts fest in meinen Kiefer und fixierten so meinen Kopf.
Ich sah dir wie gebannt in die Augen und ließ deinen wilden Blick sich bis in die Tiefen meiner Seele brennen, bis ich kam.

Mit dem Abebben meines Orgasmus, verblasste auch dein Bild an meiner Seite… Entspannt seufzte ich. Es war verrückt, doch ich hatte das Gefühl gerade tatsächlich diesen Moment mit dir geteilt zu haben.