Wie verführe ich die Fremde?

Heute war ein Abend der besonderen Art. Paul hatte eine Geschäftspartnerin zum Abendessen eingeladen. Mein Einverständnis hatte er sich schon vor zwei Wochen geholt und bisher hatte ich nicht viele Gedanken an sie verschwendet.
Ich wusste, dass sie das Küken in seinem Team war. Sie war 35, also lag ihr Alter fast genau in unserer Mitte. Er hatte sie mir als beeindruckende Frau, mit geschmackvollem, edlen Stil, dunklem Teint und Haar und vor allem als sonnig und herzlich humorvoll im Charakter beschrieben. Ihr Name ist Dania.
Ich war entspannt und neugierig darauf sie kennen zu lernen.

Bis heute früh.  Da gelang es Paul beim Frühstück in zwei völlig verschiedenen Sätzen beiläufig anzudeuten, dass Dania sexuell sehr offen und bi orientiert war und dass sie zur Zeit auf der Suche nach neuen Erfahrungen war.
Er erzählte dies so belanglos, mit einer Miene, die bloß Vertiefung und Hingabe seinem Brötchen gegenüber preisgab, dass ich mich augenblicklich begann in ein Gedankenkarussell zu stürzen.
Hatte ich ihm nicht vor einiger Zeit erzählt, wie gern ich mit ihm zusammen mal eine Frau erobern würde, aber einfach nicht wusste wen und wie?
Nein das hat er doch nicht wirklich… Oder etwas doch? Was wenn er das alles eingefädelt hat und mir nun diese Hinweise gegeben hatte, damit ich wusste ich hatte eine Chance?

Vom Frühstück an, rödelte meine Denkmaschine in einer Tour. Eine bunte Mischung aus Analyse, Plänen und Strategien, Fantasien und hin und wieder mal eine völlig irrationale Angst dazwischen, es könne ja eine Falle sein und super peinlich werden. Ja gut peinlich werde konnte es definitiv, zum Beispiel im Falle dessen, dass ich Paul falsch verstanden hätte oder wenn ich mich vor Aufregung plump wie ein Neandertaler anstellen würde.

Es hätte jedenfalls ein normaler Arbeitstag im home office sein sollen, doch ich erreichte rein gar nichts Produktives. Schon am frühen Nachmittag gab ich es auf und begann mich mit Vorbereitungen zu beschäftigen.
Das Essen kochten Paul und ich gemeinsam. Indisches Curry und dazu gab es erlesenen Wein.

Um 7 klingelte es endlich an der Tür. Paul öffnete Dania die Tür und ich hielt mich zurück, um die beiden zu beobachten, wie sie sich herzlich und vertraut begrüßten.
Dania war in der Tat eine umwerfende Frau. Ihr langes dunkles Haar fiel ihr offen und glatt über die dunkelrote Seidenbluse. Ihre schwarze Jeans schmeichelte ihrer sinnlichen Hüfte und eleganten Beine, wie eine zweite Haut. Mit ihrem Lächeln und ihrer zarten aber kraftvollen Art sich zu bewegen, füllte sie den Raum mit Leben ohne etwas sagen zu müssen.
Ich biss mir auf die Unterlippe, Hunger flammte in mir auf, doch es war nicht das Essen an das ich dachte. Paul hatte Recht, sie gefiel mir zu hundert Prozent.

Wir setzten uns und aßen. Wir lachten viel, sprachen über Gott und die Welt. Jeder kam zu Wort und doch war sie der Star in unserer Mitte. Ich konnte spüren, dass Paul genauso für sie empfand wie ich.
Als unsere Teller längst leer waren, und schon die dritte Weinflasche geöffnet, zogen wir in die Sofaecke um. Ich setzte mich zu Danias Linken auf die Couch und Paul nahm auf dem Sessel uns gegenüber Platz. Die Stimmung war locker und die Gespräche hatten beachtlich an Tiefe gewonnen. Nun begann ich mutiger zu werden. Schon den ganzen Abend über, war mein Blick immer wieder gefesselt von ihren langen, zarten Fingern, die mit hauchfeinen Goldringen geschmückt waren.
„Du bekommst sicher viele Komplimente für deine sinnlichen Hände“, platzte ich völlig zusammhangslos heraus und erschrak vor mir selbst. Kein Neandertaler sein ermahnte ich mein angeschwippstes Hirn eindringlich.
Dania lachte wie ein Glockenspiel. „Oh ja, tatsächlich. Manche behaupten sogar sie können heilen“, sie warf mir einen herausfordernden Blick zu.
Ich holte Luft um etwas zu erwidern, doch ich wippte nur sprachlos und blieb in ihrem Blick gefangen. Zeit und Umgebung verschwanden und ich ließ meinen Atem langsam wieder entweichen. Kam sie näher oder war das bloß optische Täuschung? Ich hätte mich am liebsten wie ein junges, tollpatschiges Kitten einfach auf sie gestürzt.

Ich kann nicht flirten und ich habe keine Ahnung wie man in so einer Situation smoking cool, sexy, mysteriös, wortgewandt und all das sein kann. Aber ich war entschieden das beste zu geben was mir einfiel. „Gibt es etwas, was du schon immer mal ausprobieren wolltest?“, war das sinnvollste, was mein fast wie leergefegtes Hirn ausspucken konnte. Mir wurde heiß und ich meinte ein amüsiertes Schnauben von Paul gehört zu haben. Ich fühlte mich plötzlich klein und dumm, gegenüber zwei viel älteren und erfahreneren Menschen. Vermutlich war ich auch noch rot wie eine Tomate.
Dania schien meine Absicht verstanden zu haben und blieb ganz sanft und ruhig. „Schon möglich… Aber wo du so fragst… gibt es etwas, das du gern ausprobieren möchtest? Und würdest du dich trauen es zu tun?“

Ich sah ihr eine Weile in die Augen ohne zu antworten, ein stiller Versuch mir die endgültigste Absicherung zu holen, die es einfach nicht geben konnte. Dann beugte ich mich schließlich vor und küsste sie. All die elegante Gelassenheit fiel von ihr ab, ihr Atmen wurde schlagartig tiefer und schneller und sie erwiderte bebend meinen Kuss.
Ehe wir uns versahen waren wir nackt. Ich kann mich gar nicht entsinnen wie es geschah. Unsere Finger erkundeten immer wieder die Bahnen, die unsere Blicke den ganzen Abend über vorgezogen hatten.
Ihr Stöhnen war so lieblich und warm wie ihr Lachen und hungrig gab sie mir Anweisungen von was sie mehr wollte und wann es fester sein durfte.
Meine Zunge, meine Finger, einfach alles von mir war überall bei ihr. Sie wurde lauter und nasser. Nach einiger Zeit grub sie sich schließlich mit ihren Fingern tief in das Sofa, als sie kam.

Als das Beben in ihrem Körper abebbte, tauchte auch langsam unsere Umgebung wieder auf. Wir blickten rüber zu Paul, der die ganze Zeit über schweigender Beobachter war. Noch völlig bekleidet, der Ständer in seiner Hose nicht zu übersehen, schenkte er uns ein einladendes Lächeln.
Als hätten wir uns abgesprochen, krabbelten wir gleichzeitig auf ihn zu.
Gemeinsam berührten und verführten wir ihn, gaben ihm Kostproben von verschiedenen Körperteilen und zogen ihn aus.
So wie ich eben mit Dania zu einem verschmolzen war, so taten wir es nun auch zu dritt. Wir sprachen kaum ein Wort und trotzdem flossen wir harmonisch umeinander wie Wasser.
Jeder spielte mit jedem. Jeder beobachtete mal von außen oder formte und lenkte die anderen beiden. Zu sehen wie Paul Dania von hinten nahm und heftig mit seinem Becken gegen ihres platschte, während sie die Augen genussvoll verdrehte und laut schrie vor Lust, machte mich unglaublich wild.
Schließlich kam ich hart und explosiv mit seinem Schwanz in meinem Arsch und meinem Gesicht in ihrer nassen Möse. Paul ergoss sich über meinen Rücken.

So lange hatte ich auf eine Dreier Erfahrung gewartet. Manchmal lohnt es sich geduldig zu sein. Ohne etwas sagen zu müssen, wussten wir, wir werden es wieder tun.

Das erste Outfit

Wir standen gemeinsam vorm Briefkasten, als ich ihn öffnete und das kleine graue Plastikpäckchen erblickte. Erfreut quiekte ich und hoffte gleich darauf, dass er nichts ahnte. So sehr hatte ich gehofft, dass es ankommen würde, bevor er wieder wegfuhr.

In der Wohnung angekommen, versuchte ich unauffällig mit dem Päckchen im Bad zu verschwinden. Es raschelte laut beim auspacken, einfach nicht zu zähmen. „Bitte verrate mich nicht“, dachte ich aufgeregt.

Es war ein kleines schwarzes Wetlook-Kleid, das ich aus der Verpackung zog. Es hatte 3 € irgendwas gekostet und ließ mich einen Monat auf seine Ankunft warten. Ich runzelte die Stirn, ließ seine Qualität doch wie befürchtet etwas zu wünschen übrig.
„Bitte, bitte pass….“. Das tat es zum Glück. Es reichte gerade so über den Po und meine Brüste, der Rücken war frei. Die billige Qualität wurde vor allem von den kleinen, kratzigen Gummischlingen verraten, durch die man die Arme stecken sollte um das Kleid oben zu halten.
Ich betrachtete mich skeptisch…. Der Stoff fühlte sich sehr angenehm an, nur der Schnitt war nicht so figurschmeichelnd wie erhofft.
Doch je länger ich mich so betrachtete, um so mehr fand ich Gefallen an meinem billigen Barbie Look… Absolut authentisch für mein erstes Sex-Outfit und meinen heulenden Geldbeutel.
Ich beschloss es Paul zu zeigen und flitzte aus dem Badezimmer in Richtung Küche. Vor Aufregung hatte ich ganz vergessen mir die Socken auszuziehen.

Die Augen meines Königs weiteten sich wohlwollend, als er mich erblickte. Sofort wanderten seine Hände über den glatten, schwarzen Stoff. Er massierte meine Brüste und glitt mit den Fingern kurz unter den Saum des Rocks. Es fühlte sich großartig an.
Ein Klaps seiner flachen Hand auf meinem Hintern und ich war hin und weg.

Paul hatte schon ganz am Anfang unserer Beziehung gewusst, dass Rollenspiele und verschiedene Outfits voll mein Ding wären, doch ich brauchte etwas um selbst darauf zu kommen. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass es so ein neues Erlebnis und Gefühl ermöglichen würde, ein Outfit zu tragen.

Zu Beginn gab ich mich eher devot und ließ mich von ihm leiten, später begann ich mich mehr von meiner Raubkatzen-Seite zu zeigen und um ihn herum zu schleichen.
Türen zu neuen Möglichkeiten öffnen sich wie immer, wenn man willens ist, über sein bisheriges Ich hinaus zu wachsen.
Ich bin Pauls aufmerksame Schülerin und lasse mich von ihm immer tiefer führen, in das Reich ungeahnter Möglichkeiten, Begierden und Genüsse.